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„Sitgreaves, thun Sie mir den Gefallen nnd legen Sie mirdiese vcrhenkertc Säge weg, oder ich werde zn meinem Schutznach dem Säbel greifen müssen; ihr Anblick macht mir das Blntzu Eis."
„Kapitän Lawton, Sie haben für einen Mann, der so oftGlieder und Leben auf's Spiel setzte, eine unbegreifliche Furchtvor einem äußerst nützlichen Instrument."
„Der Himmel bewahre mich vor seinem Nutzen," sagte derReiter mit einem Achselzucken.
„Sie werden doch das Licht der Wissenschaft nicht so weit ver-achten, daß Sie einen chirurgischen Beistand znrückweifen würden,bei dem diese Säge nothwendig sein konnte?"
„Allerdings würde ich das!"
„Wie, Sie könnten?"
„Ja, Sie sollen mich nicht wie ein Ochsenviertel zerstücken,so lange noch genug Leben in mir ist, um mich vertheidigen zukönnen," rief der entschlossene Dragoner; „aber ich werde schläf-rig; — sind einige meiner Rippen zerbrochen?"
„Nein!"
„Einige meiner Knochen?"
„Nein!"
„Tom, ich werde Ihnen dankbar sein, wenn Sie mir jenenKrug reichen."
Als er getrunken hatte, wandte er bedächtig seinem Gefähr-ten den Rücken zn und rief gntmüthig:
„Gute Nackt, Mason, — gute Nacht, Galen."
Kapitän Lawton hegte eine große Achtung von den chirurgi-sche» Kenntnissen seines Kameraden, aber er war ziemlich un-gläubig gegen die Wirksamkeit innerlicher Arzneimittel bei körper-lichen Leiden. Mit einem vollen Magen, einem muthigen Herzennnd einem guten Gewissen, behauptete er oft, könne ein Mannder Welt nnd allen ihren Wechselfällcn Trotz bieten. Die Natur