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Hicgegcn ließ sich Nichts cinwenden, und Franziska fühlteeinen Stich dnrch's Herz, als ihr Verehrer das Zimmer verließ,ohne auch nnr einen Blick anf sie geworfen zn haben.
Die hingebcnde Liebe des Weibes duldet keine Nebenbuhler-schaft. Alle Zärtlichkeit des Herzens, die ganze Macht der Ein-bildungskraft find der Herrschaft dieser tyrannischen Leidenschaftunterworfen, und wo Alles gegeben wird, wird anch viel dagegenverlangt. Franziska hatte ängstliche, qualvolle Stunden wegenDnnwoodie erlebt, und er hatte für sie nicht einen Gruß, nichteinmal einen freundlichen Blick. Die Glut ihrer Gefühle warnicht gemindert, aber die Schwungkraft ihrer Hoffnungen gelähmt.Als die Träger mit dem Körper von Dnnwoodie's fast entseeltemFreunde an ihr vorbcikamen, um ihn nach dem zn seiner Auf-nahme bereiteten Gemache zn bringen, warf sie einen Blick anfden Mann, mit welchem sie Dnnwoodie's Liebe thcilcn sollte.
Sein bleiches, gespcnsterartiges Gesicht, das tiefliegende Angeund der röchelnde Athem ließen sie das Bild des Todes in seinerfürchterlichsten Form schauen. Dnnwoodie stand ihm zur Seitennd hielt seine Hand, wobei er den Männern oft und ernstlich cin-schärfte, den Kranken mit der größten Behutsamkeit fvrtznbringen— kurz, er legte alle Sorgfalt an de» Tag, welche die zärtlichsteFrenndschaft bei einer solchen Gelegenheit einzuflößen im Standeist. Franziska ging ihnen mit leisen Tritten voran nnd hielt mitabgcwandtcm Antlitz die Thüre offen, durch welche der Verwundetezu seinem Lager getragen werden mußte; erst, als der Majorbei seinem Eintritt in das Zimmer ihr Gewand streifte, wagte siees, ihr sanftes, blaues Auge zn ihm aufzuschlagen. Aber der Blickblieb nnerwiedert, nnd ein unwillkürlicher Seufzer entfuhr ihr,als sie die Einsamkeit ihres Zimmers anffnchte.
Kapitän Wharton unterzog sich freiwillig gegen seine Hüterder Verpflichtung, keinen weiteren Fluchtversuch zn machen, nndunterstützte seinen Vater in Ausübung der Obliegenheiten der