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6 (1853) Der Spion : eine amerikanische Erzählung aus dem Jahre 1780
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ihren Bemühniigc», die empörten Kolonien zn Paaren zn treiben,einer starken Cavalleriemacht zn bedienen.

Nnr ein Regiment regulärer Reiterei war im Verlaufe desKrieges von dem Mnttcrlande abgeschickt worden. Dagegen wur-den an verschiedenen Orten, wie cs gerade mit den Planen derköniglichen Befehlshaber znsammenstimmte oder dem Bedürfnis;der Zeit angemessen war, Legionen und Frcicorps errichtet.Diese waren nicht selten ans Leuten zusammengesetzt, welche inden Kolonien ansgehvben worden waren, bisweilen verwendeteman aber auch Zuge ans den Linienregimentcrn dazu, und derSoldat mußte Muskete und Bajonct bei Seite legen, um denSäbel und Karabiner führen zn lernen. Ei» großer Thcil derHilfstrnppcn wurde in dieser Weise umgcwandelt, und nament-lich waren cs die hessischen Jäger, ans welchen man ein Corpsschwerer und »»behilflicher Reiterei gemacht hatte.

Einer solchen Macht gegenüber standen die kühnsten GeisterAmerika s. Die Offiziere der meisten Cavallericregimcntcr desKontinentalheercs waren Männer vom Stande ans dem Süden.Der kühne und begeisterte Mnth der Befehlshaber hatte sich hierselbst de» Gemeinen mitgetheilt, die mit großer Sorgfalt undUmsicht für den Dienst, welchen sic zu verrichten hatten, ansge-wählt worden waren.

Der ganze Eroberungskrieg der Engländer beschränkte sich ansden Besitz einiger der größeren Städte, oder auf Märsche in Ge-genden, wo es bereits an allem Kriegsbedarf fehlte, indes; dieleichten Truppen ihrer Feinde das ganze Innere des Landes durch-streiften.

Die amerikanische Armee hatte mit beispiellosen Mühseligkei-ten z» kämpfen. Da sic aber im Besitz der Macht war, und sichin den Kampf für eine Sache verwickelt sah, welche jede Strengerechtfertigte, so sorgten die Offiziere der Reiterei achtsam fürdie Bedürfnisse des Heeres, wie denn auch ihre Mannschaft gut