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6 (1853) Der Spion : eine amerikanische Erzählung aus dem Jahre 1780
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Franziska!" rief der Krieger mit Wärme,Sie sind nie hart,nie ungerecht, als wen» Sie an meiner Liebe zweifeln."

Ach, Dnnwoodie," fnhr das schluchzende Mädchen fort,Siesind im Begriff, Ihr Leben in der Schlacht auf's Spiel zu setzen.Erinnern Sie sich, das; es ein Herz gibt, dessen Gluck ans IhremLeben beruht. Ich weiß, Sie sind tapfer; seien Sie vorsichtig"

Um Ihretwillen?" fragte der entzückte Jüngling.

Um meinetwillen," erwiederte Franziska mit kaum hörbarerStimme, und sank an seine Brust.

Dnnwoodie drückte sie an sein Herz, und wollte eben seineGefühle anssprechen, als der Ruf einer Trompete aus dem süd-lichen Ende des Thales erklang. Einen Kuß der Liebe ans ihrenicht widerstrebenden Lippen drückend, riß sich der Krieger vonder Geliebten los, und eilte nach dem Kampfplatz.

Franziska warf sich ans ei» Sopha, begrub ihr Haupt in sei-nen Kissen, und den Shawl über ihr Gesicht werfend, um sowenig als möglich von dem Schlachtlärm zu hören, blieb sie i»dieser Lage, bis das Rusen der Streiter, das Knalle» des Gewehr-feners und der donnernde Hnsschlag der Pferde anfgehört hatten.

Siebentes Kapitel.

Das Wild ist l°S;

Folgt Eurer Lust.

Shakespeare.

Der rauhe und nnknltivirte Boden des Landes, die vielenVerstecke, die große Entfernung von ihrer Heimath und die Leich-tigkeit, womit sie sich bei ihrer unbestrittenen Beherrschung desMeeres nach den verschiedene» Punkten des Kriegsschauplatzesbegeben konnten alles dieses hatte die Engländer abgehalten, sich beiDer Spion. 7