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beritten und die Pferde wohl genährt, folglich für den Dienstäußerst brauchbar waren. Vielleicht konnte die ganze Welt keinebravere, unternehmendere und unwiderstehlichere Corps leichterReiterei anfwcisen, als sich zu der Zeit, von welcher wir schrei-ben, unter den Truppen des Kontinents befanden.
Dnnwoodie'S Mannschaft hatte oft ihre Tapferkeit gegen denFeind erprobt, und saß nun voll mnthigen Verlangens im Sat-tel, wieder einmal den Gegnern cntgegengeführt zu werden,welche sie selten erfolglos bekämpft batte. Ihre Wünsche wurdenbald erfüllt, denn ihr Führer hatte sich kaum anss Pferd ge-schwungen, als bereits eine feindliche Abthcilnng »m den Fußeines Hügels, welcher die Aussicht nach Süden begränzte, hernm-kam. Wenige Minuten reichten hin, den Major die Waffengat-tung deS Gegners unterscheiden zu lassen. Er erkannte in demeinen Zuge die grünen Jacken der Kühjnngen, und in dem an-dern die ledernen Stnrmhanben und die Holzsättel der Jäger.Ihre Anzahl mochte ungefähr der unter seinem Kommando stehen-den gleichkomme».
Als der Feind auf dem freien Plahe in der Nähe von HarveyBirchs Wohnung anlangte, machte er Halt und stellte sich inReihen, augenscheinlich um sich für den Angriff vorznbcreiten.Gleichzeitig zeigte sich auch im Thale eine Abtheilnng Fußvolk,welche sich gegen die Ufer des bereits erwähnten Flüßchens oor-drängte.
Major Dnnwoodic zeichnete sich nicht weniger durch Beson-nenheit und Umsicht, als durch unerschrockenen Mnth in derStunde der Gefahr ans. Er erkannte sogleich seinen Vortheil,und eilte, ihn zu benützen. Erließ die Mannschaft, welche unterseinem Befehle stand, sich langsam zurückziehen, als der jungeDeutsche, der die feindliche Reiterei kommandirte, in der Besorg-nis;, einen leichten Sieg zu verlieren, das Zeichen znm Angriffgab. Es gab wenig kühnere Truppen als die Kühjnngen, die
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