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Dunwoodie zu bestellen. Der Mann, an welchen sich Cäsarwandte, war der Chirurg der virginischen Reiterei, und die Zähnedes Afrikaners klapperten, als er auf dem Boden die verschiede-nen Instrumente erblickte, welche für den Fall einer Operationin Bereitschaft lagen. Der Doktor selbst schien seine Vorkehrungenniit vielem Vergnügen zu betrachten, als er bedachtsam die Angenvon seinem Buche ansschlug, um das Billet dem Knaben zur Be-sorgung an den kommandircnde» Offizier zu übergeben, nnd ver-tiefte sich dann wieder in seine Lektüre. Cäsar zog sich langsamznrück, während die dritte Person, die ihrer Kleidung »ach einuntergeordneter Diener des Arztes sein mochte, die kaltblütigeFrage an ihn stellte: „ob er sich ein Bein abnchmen lassen wolle?"Diese Frage schien den Schwarzen an das Vorhandensein dieserGlieder zn erinnern, nnd er machte einen so wackern Gebrauchvon denselben, daß er die Vorhalle in demselben Augenblick er-reichte, in welchem Major Dunwoodie in kurzem Galopp ansprengtc.Die kräftige Schildwache richtete sich ans dem Posten, zog denSäbel nnd salntirte mit militärischem Anstand, als der Offiziervorbeiging; kaum aber war die Thüre geschloffen, so wandte siesich gegen den Neger nnd sprach in scharfem Tone:
„Höre, Schwarzer, wenn du das Hans wieder ohne mein Vor-'wiffen verlässest, so werde ich dir eines deiner Ohren mit diesemRasirmesser abbarbircn."
So' an einem andern Gliede bedroht, zog sich Cäsar eilig nachseiner Küche znrück, nnd brummte Einiges vor sich hin, wobeidie Worte „Schinder nnd rebellischer Schurke" den Hanpttheildes Selbstgespräches bildeten.
„Major Dunwoodie," sagte Franziska zn ihrem cintretendenLiebhaber, „ich habe Ihnen vielleicht unrecht gethan. Wenn ichhart erschien. —"
Die innere Bewegung des geängstigten Mädchens gewann dieOberhand nnd sie brach in Thränen ans.