einige Erfrischung zu sich nehmen, da sie einen Theil seiner Schwa-dron ansmachcn?"
Es lag Etwas in dem Benehmen des Reiters, nm dessen wil-len Herr Wharton ihm die Unterlassung dieser Bitte gerne ver-geben hätte; doch die eigene versöhnliche Stimmung des Haus-besitzers ließ an keine Gegenrede denken, und außerdem wäre csnutzlos gewesen, eine Einwilligung zu verweigern, die, wie erglaubte, wahrscheinlich erzwungen worden märe. Er machte da-her ans der Noch eine Tugend, und gab die geeigneten Befehle,den Wunsche» des Kapitän Lawton entgegen zu kommen.
Die Offiziere wurden eingcladen, an dem Frühstück der Fa-milie Theil zu nehmen, und nachdem außen die nöthigcn Vorkeh-rungen getroffen waren, wurde der Einladung unbedenklich Folgegeleistet. Der umsichtige Parteigänger hatte keine der für seineLage so nothwcndigen Vorsichtsmaßregeln verabsäumt. Nus denfernen Hügeln ließen sich Patrouillen blicken, die ihre Kameradenschützend umkreisten, während letztere in Mitte der Gefahr sicheiner Sorglosigkeit Hingaben, welche mir in der Wachsamkeit derdienstthnenden Mannschaft und in einer durch Gewohnheit erlang-ten Abhärtung ihren Grund habe» konnte.
Herr Whartons Tisch hatte sich nur nm drei Gäste vermehrt,und diese waren Männer, welche unter der durch den anhaltendenstrengen Dienst erworbenen rauhen Außenseite die gefälligen Sittender besseren Stände bargen. Diese Störung des häuslichen Fa-milieneirkels trug daher durchaus das Gepräge des strengsten An-standes. Die Damen überließen die Tafel ihren Gästen, welchefortsnhrcn, ohne Ziererei der Gastfreundschaft des Herrn Whar-ton die gebührende Ehre anznthnn.
Endlich unterbrach Kapitän Lawton ans einen Augenblick seinegewaltigen Angriffe ans die Bnchweizenknchen, um den Herrn desHauses zu fragen, ob sich nicht zu Zeiten ein Hansirer, NamensBirch, in dem Thal anfhalte.