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geschehen soll. 2» jedem Fall wird ihm eine freundliche undanständige Behandlung zu Theil werden."
„Dnnwoodie?" rief Franziska mit einem Gesichte, in welchemsich die Glut der Rose mit der Blässe der Furcht um die Oder-Hand stritt; — „Gott sei Dank! dann ist Heinrich gerettet!"
Lawton betrachtete sie mit dem gemischten Ausdruck von Mit-lciden und Verwunderung, schüttelte dann bedenklich den Kopsund fuhr fort:
„Ich hoffe das, und mit Ihrer Erlaubnis; wollen wir dieSache seiner Entscheidung überlassen."
Franziskas Farbe ging von der Blässe der Furcht in die Glutder Hoffnung über. Ihre Besorgnisse um ihren Bruder warenin der That sehr vermindert; doch bebten ihre Glieder, ihr Athemwurde kurz und unregelmässig, und ihr ganzes Aenßere zeigte dieunverkennbaren Merkmale eines außerordentlichen Kampfes. Ihrzur Erde gesenkter Blick erhob sich gegen den Dragoner und sankdann wieder unbeweglich gegen den Fnßteppieh — sie hatte angen-schcinlich die Absicht, Etwas zu sagen, ohne im Stande zu sei»,es hcrvorznbringen. Miß Peyton beobachtete diese Bewegungenihrer Nichte genau, trat dann mit weiblicher Würde vor und fragte:
„Dann, mein Herr, haben wir wohl das Vergnügen, denMajor Dnnmovdic nächstens in unserer Gesellschaft zu sehen?"
„Er kann jede» Augenblick hier sein, Madame," antwortete derDragoner, indem er den bewundernden Blick von Franziska abwandte.„Bereits sind Erpressen ans dem Weg, ihm unsere Stellung mitzn-thcilen, und diese Kunde wird ihn unverzüglich in das Thal führen,wenn nicht allenfalls gewisse andere Rücksichten vorhanden sind,welche ihm einen Besuch besonders nnangenchm machen könnten."
„Wir werden uns immer glücklich schätzen, den Major Dnn-woodie bei uns zu sehen."
„O! ohne Zweifel; er ist aller Welt Liebling. Darf ichdaher wohl bitten, zu erlauben, daß meine Leute absteigen und