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6 (1853) Der Spion : eine amerikanische Erzählung aus dem Jahre 1780
Entstehung
Seite
70
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Hat sich ein fremder Herr während des StnrmeS bei Ihnenansgehalten?" fuhr der Dragoner mit einiger Thciinahnie fort,indem er in gewissem Grade die Beängstignng dev Vaters mitz»-fühlen schien.

Dieser Herr hier beehrte uns während des Regensmit seiner Gesellschaft und ist noch meist abgereist."

Dieser Herr?" wiederholte der Andere, indem er sich gegenKapitän Wharton wandte und ihn eine Weile betrachtete, bis derAusdruck der Besorgnis; ans seinen Zügen in den eines spöttischenLächelns überging. Er näherte sich dem Jüngling mit einen; Au-strieb komischer Würde und fuhr mit einem tiefen Bücklinge fort:

Ich bedanre, mein Herr, das; cs Sie so sehr an den; Kopffriert."

Mich ?" rief der Kapitän überrascht,cs friert mich nicht ande»; Kops."

Nun, ist; permnthcte das wenigstens, weil Sie so schöneschwarte Locken mit dieser häßlichen alten Perücke bedecken. Esscheint aber, ich habe mich geirrt, »nd ich bitte daher »in gefäl-lige Verzeihung."

Herr Wharton stöhnte laut: die Damen aber, welche nichtwußten, wie weit sich der Scharfblick ihres Gastes erstreckte, ver-harrten bebend in starrem Stillschweigen. Der Kapitän selbst be-wegte seine Hand »»willkürlich »ach de»; Kopfe und gewahrte, daßdie zitternde Hast seiner Schwester» einiges von seine»; natürlichenHaar unbedeckt gelassen hatte. Der Dragoner beobachtete die Be-wegung mit andanerndem Lächeln, schien sich aber alsbald wiederzu sammeln und fuhr, gegen den Vater gewendet, fort:

Ich muß also hieraus entnehmen, mein Herr, daß innerhalbder letzten Woche kein Herr, Namens Harper, hier gewesen ist?"

Herr Harper?" wiederholte der Andere, und fühlte eine Lastseiner Brust entnommenja, ich habe sein ganz vergesse»;aber er ist wieder abgcreist; und wenn etwas Verdächtiges in