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Schwester und klopfte sie auf die Wange, „hast du die Wolkenfür flatternde Fahnen und Mist Peptons Acolsharfe für die Musikeiner Nebellenarmee gehalten?"
„Nein, Heinrich," cntgcgnete das Mädchen mit einem zärtlichenBlick auf ihren Bruder, „so sehr ich mein Vaterland liebe, sowürde mir doch die Annäherung seiner Truppen in einem solchenAugenblick großen Kummer machen."
Der Kapitän gab keine Antwort, erwiederte jedoch die Liebe,welche aus dem Auge der Schwester sprach, durch einen Blickbrüderlicher Zärtlichkeit und drückte ihr schweigend die Hand, alsplötzlich Cäsar, welcher an der Angst der Familie treulich Thcilgenommen und mit dem Granen des Tages sich von seinem Lagerausgemacht hatte, nm von einem der Fenster ein wachsames Augeauf die Umgebung zu werfen, mit einem Gesichte, dessen Farbesich der eines Europäers näherte, ansrief:
„Laufen — Massa Harry — laufe» — wenn er lieben altCäsar, laufen — hier kommen Rebellenreiterei."
„Laufen ?" wiederholte der brittische Offizier, indem er seinenganzen militärischen Stolz aufbot. „Nein, Meister Cäsar, dasLaufen ist mein Handwerk nicht." Mit diesen Worten ging erbedächtlich auf das Fenster zu, an welches sich die Familie bereitsin der größten Bestürzung gedrängt hatte.
In der Entferunng von mehr als einer Meile liestsn sich un-gefähr fünfzig Dragoner blicken, welche auf einem der seitlichenZugänge gegen das Thal hernnterzogen. Neben dem an derSpitze des Trupps befindlichen Offizier war die Gestalt einesMannes i» ländlicher Tracht zu erkennen, welcher in die Richtungdes Landhauses deutete. Eine kleinere Abtheilung trennte sichnun von dem Geschwader und bewegte sich rasch auf den Ortihrer Bestimmung zu.
Als sie die Straße, welche in der Thalebene fortlicf, erreichthatten, wendeten sie ihre Pferde gegen Norden. Die WhartonS
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