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Welt ims Leben zu kriechen scheint. Und wie herrlich ist erst ihrScheiden! September, Oetober — selbst noch der Nooember undDeeember sind Monate, in welchen inan sich des Genusses freierLust erfreuen darf, und wenn sie auch ihre charakteristischenStürme haben, so sind diese von kurzer Dauer und lassen eineheitere Atmosphäre und einen wolkenlosen Himmel zurück.
Da sich nichts entdecken ließ, was die Freude und die Har-monie eines solchen Tages möglicherweise hätte störe» können,so gingen die. Schwestern in das Gesellschaftszimmer hinunter,mit der erneuerten Zuversicht, daß die Sicherheit ihres Brudersnicht gefährdet fei und ihr häusliches Glück wohl keine Störungzu besorgen habe.
Die Familie hatte sich früh zum Frühstücke versammelt, undMiß Peyto» war mit einem Anflug jener bis auf's Kleinlichstesich erstreckenden Genauigkeit, welche sich so gerne bei Jungfern-wirthschaften einschleicht, scherzweise darauf bestanden, daß diemangelnde Gegenwart ihres Neffe» keine Störung in der von ihreingeführten Hansordnnng macken solle. Die Gesellschaft saßdaher bereits um den Tisch, als der Kapitän eintrat, obgleich dernoch unberührte Kaffee bewies, daß seine Abwesenheit von keinemseiner Verwandten unberücksichtigt geblieben war.
„Ich denke, ich habe besser gethan," rief er, indem er nachden gewöhnlichen Morgcnbegrüßungcu einen Stuhl zwischen seinenSchwestern »ahm, „mir ein gutes Bett und ein so reichlickesFrühstück zu sichern, statt mich der Gastfreundschaft des berufenenCorpS der Kühjnnge» anznvertranen."
„Wenn du schlafen konntest," sagte Sara, „so bist du glückli-cher als Franziska und ich gewesen. Jedes Geräusch der Nacktlnftschlug mir wie die Annäherung des Rebellenheercs an das Ohr."
„Ach," erwiederie der Kapitän lachend, „ich gebe zu, daß ichauch ein wenig unruhig gewesen bin — aber wie war es mit dir - "er wandte sich dabei an seine jüngere, augenscheinlich begünstigterc