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Die junge» Leut.e erhoben sich in der besten Laune von der Welt,um ihrer Tante zu folgen. Als sie jedoch die Treppen hinangin-gen, um die Borrathskammer zn besuchen, wo Miß Pepton dieProdukte ihrer häuslichen Industrie aufbewahrte, konnte letzteresich nicht entbrechen, ihren Neffen zu fragen, ob General Mont-rose noch immer so viel an der Gicht leide, als dies; zur Zeitihrer näheren Bekanntschaft der Fall gewesen sei.
Es ist eine traurige Wahrnehmung, die wir bei vorrückendemAlter machen, daß selbst diejenigen, welche wir am meisten lie-ben, nicht von de» Gebrechen desselben verschont bleiben. Solange das Herz frisch ist, nnd die Anssicht in die Zukunft nichtdurch die Flecken getrübt wird, die den Erfahrungen der Vergan-genheit ankleben, sind nusere Gefühle am heiligsten, nnd wir legenunsere» Freunden gerne alle Eigenschaften nnd alle Tugenden bei,welche wir selbst gerne besäßen nnd die wir verehren gelernt haben.Die Achtung, welche wir für sic hegen, scheint ein Theil unseresWesens zn sein, nnd die Liebe, welche uns an unsere Verwandtenknüpft, trägt ein Gepräge von Reinheit, welche im später» Lebenselten unbeeinträchtigt bleibt. Die Familie des Herrn Wharton er-freute sich für den ganzen Nest des Tages eines Glückes, wie siees seit lange nicht gefühlt hatte — eines Glückes, das bei denjünger» Gliedern ans der Freude der innigsten Zuneigung nnd demAustausch der uneigennützigsten Zärtlichkeit entsprang.
Harpcr erschien erst wieder beim Mittagsmahle, nnd zog sich,sobald abgetragen wurde, unter dem Vorwände einiger Geschäfteans sein Zimmer zurück. Ungeachtet des durch sein Benehmen er-weckten Vertrauens fühlte sich die Familie doch durch seine Ab-wesenheit erleichtert; denn Kapitän Whartons Besuch war sowohlwegen der kurzen Frist seines Urlaubs, als wegen der Gefahr einerEntdeckung nur ans wenige Tage beschränkt.
Alle Furcht vor den Folgen war jedoch der Freude des Wie-dersehens gewichen. Herr Wharton hatte zwar im Verlaufe des
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