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6 (1853) Der Spion : eine amerikanische Erzählung aus dem Jahre 1780
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Es nimmt mich Wunder," fuhr der letztere fort,daß Pey-ton, als er für die Befreiung meines Vaters Sorge trug, sichnicht auch zugleich Muhe gab, meine Schwester in dem Nebellen-lagcr zu behalten."

Das hatte seine eigene Freiheit gefährden können," sagtedas Mädchen lächelnd, und nahm wieder ihren Sitz ein;und ihrwißt ja, daß Dnnwoodie für die Freiheit kämpft."

Freiheit!" rief Sara,eine saubere Freiheit, wenn man Ei-nen Herrn gegen fünfzig vertauscht."

Schon das Recht, seine Herren zu vertauschen, ist eine Freiheit."

Und zwar eine, welche ihr Frauenzimmer bisweilen gerneansübt," entgcgnete der Kapitän.

Ich glaube, wir lieben die Freiheit, diejenigen zu wählen,welche den ersten Platz einnehmen sollen; nicht wahr, Tante Jea-nette?" versetzte das Mädchen lachend.

Ich?" versetzte Miß Pcyton erstaunt;was weiß ich vonsolche» Dingen, Kind? Da mußt du Jemand anders fragen, wenndn über derartige Angelegenheiten Anfsehlüß erhalte» willst."

Ach, dn willst uns glaube» machen, du seiest nie jung ge-wesen; aber was soll ich von all' den Erzählungen halten, welcheich von der schönen Jeanette Peyton gehört habe?"

Unsinn, Liebe; baarcr Unsinn," sagte die Tante, indem sieein Lächeln zu unterdrücken suchte;es ist thöricht, Alles zuglauben, was man hört."

Unsinn nennst du cs?" rief der Kapitän heiter;noch zudieser Stunde ist Miß Peyton General Mvntrose's Trinkspruch,wie ich erst in dieser Woche noch an Sir Heinrichs Tafel selbstgehört habe."

Ach, Heinrich, dn bist so unartig, wie deine Schwestern.Um euer» Thorheitcn ein Ziel zu setzen, will ich euch meine beiuns verfertigten Stoffe zeigen, wenn man so kühn sein darf, sieneben Birchs Herrlichkeiten sehen zu lassen."