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Augenblicke mit einer Vorlesung über unser Geschlechtsrcgisterbeglückt. — Aber warum wollen Sie fort?"
„Ich bin im Begriff, nach Virginien z» gehen, und habe »ochviel zu thnn." Während er dieses sagte, drückte er ihr die Hand,blickte, ehe er die Thüre schloß, noch einmal zurück, und ries:„Bleiben Sie ihrem Lande treu — bleiben Sie eine Amerikanerin."
Als er sich entfernte, warf ihm das feurige Mädchen einen Kußnach, kühlte dann mit ihre» zarten Händeücn ihre glühenden Wan-gen und eilte auf ihr Zimmer, um ihre Verwirrung zu verbergen.
Zwischen der offene» Spottrede Franziska's und der übel ver-hehlten Verachtung des jungen Mannes hatte sich Obrist Wellmerein einer sehr unangenehmen Lage gefühlt. Er scheute sich jedoch,wegen solcher Kleinigkeiten in Gegenwart seiner Dame der Empfind-lichkeit Raum zu gebe», und begnügte sich daher, als Dnnwvvdiedas Zimmer verlassen hatte, mit der höhnischen Bemerkung:
„Sehr viele Freiheit für einen jungen Menschen in seinerLage; — ein Ladenbnrsche mit einem Bündel, denke ich?"
Der Gedanke, sich den zierlichen Peyton Dnnwvödie als einenLadenbnrschen vorznstellcn, konnte Sara nie zu Sinne kommen,und sie blickte überrascht um sich, als der Obrist fortsnhr:
„Dieser Herr Dnn — Dun —"
„Dnnwvödie! O nein — er ist ein Verwandter meiner Tante,"rief die junge Dame, „und ein vertranter Freund meines Bruders.Sie waren Schnlgefährten und trennten sich erst in England, woder Eine zur Armee und der Andere ans eine französische Militär-Akademie ging."
„Er scheint sein Geld weggcworfcn zu haben," erwiederte derObrist, und gab auf diese Weise die üble Laune, welche er zuverbergen bemüht war, zu erkennen.
„Wir wollen das hoffen," fügte Sara lächelnd bei, „dennman sagt, er wolle sich dem Heere der Rebellen anschlicßc». Erkam in einem französischen Schiffe hier an, und ist eben erst