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6 (1853) Der Spion : eine amerikanische Erzählung aus dem Jahre 1780
Entstehung
Seite
25
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Neben dem Zimmer, in welchem nnsere Drei sich anfhielten,war ein kleines Familiengemach, nnd der Lastzug hatte die zwischenbeiden befindliche Thüre geöffnet. Man erblickte jetzt einen hübschenjungen Mann, welcher in der Nahe des Eingangs sah, und dessenlächelndes Gesicht bekundete, daß er der Unterhaltung mit vielemVergnügen zugehört hatte. Er stand sogleich auf, und als er, mitdem Hute in der Hand, in die Thüre trat, zeigte sich ein schlanker,wohlgcbildeter Jüngling von dunkler Gesichtsfarbe, mit blitzendenschwarzen Augen, ans welchen die Heiterkeit noch nicht ganz ver-wischt war, der den Damen seine Verbeugung machte.

Herr Dnnwovdie!" rief Sara überrascht;ich mußte nicht,daß Sie im Hanse sind. Sie werden es in diesem Zimmer kühlerfinden."

Ich danke Ihnen," versetzte der junge Mann,aber ich mußIhren Bruder anfsnchen, der mich dvrt in den Hinterhalt legte,wie er cs nannte, nnd seinem Versprechen gemäß schon vor einerStunde hätte zurück sein sollen."

Er verbeugte sich, ohne eine weitere Erklärung zu geben, höf-lich gegen die Frauenzimmer, zurückhaltend und mit Würde gegenden Obrist und entfernte sich. Franziska folgte ihm in die Halleund fragte ihn hastig mit hohem Erröthen:

Aber warum warum verlassen Sic uns, Herr Dunwoodie? Heinrich muß bald zurückkommen."

Der Jüngling ergriff eine ihrer Hände, nnd der ernste Aus-druck des Gesichtes gab einem Blicke der Bewunderung Raum,als er erwiederte:

Sie haben ihn hübsch abgcfertigt, mein liebes Väschen.Ast', vergessen Sie nie nie das Land Ihrer Geburt, nnd er-innern Sie sich stets, daß Sie nicht nur die Enkelin eines Eng-länders, sondern auch die eines Peyton sind."

Oh!" entgcgnete das Mädchen lachend,es würde schwersein, so etwas zu vergessen, so lange uns Tante Jeanette alle