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6 (1853) Der Spion : eine amerikanische Erzählung aus dem Jahre 1780
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ansgcwechsclt worden. Sie werden ihm wohl bald in den Waffenbegegnen"

Nnn, mag er. Ich wünsche Washington viele solcherHelden;" dann brach er ab nnd lenkte das Gespräch auf einenangenehmeren Gegenstand.

Einige Wochen nach diesem Anstritt streckte Bnrgoyne's Armeedie Waffen. Herr Wharton, welcher anfing, den Ansgang desKampfes für zweifelhaft zn betrachten, entschloß sich, seine Lands-leute mit sich ansznsöhnen nnd zugleich seinem eigenen Verlangennachzngeben, indem er die Tochter gleichfalls nach seinem gegen-wärtigen Aufenthalt kommen ließ. Miß Peyton begleitete sie,»nd seit dieser Zeit bis zn dem Beginn unserer Erzählung hattesich die kleine Familie nicht wieder getrennt.

Sv oft die Hanptarmee eine Bewegung machte, war natür-lich Kapitän Wharton mit thätig, nnd ein- oder zweimal wares ihm unter dem Schuhe starker Trnppenabtheilnngen, welchein der Nähe der Locnsten operirten, möglich geworden, die Sei-nigen ans einen Augenblick heimlich zn besuchen. Seit der letztenZusammenkunft war aber ein Jahr verflossen, nnd der ungedul-dige Heinrich hatte sich, um einen Besuch zn bewerkstelligen, deroben erwähnten Maske bedient. Unglücklicher Weise war an demgleichen Abend ein unbekannter und ziemlich verdächtiger Gast indem Hanse seines Vaters, welches selten Jemand anders, alsseine gewöhnlichen Einwohner barg.

Aber glaubt ihr, daß er Argwohn gegen mich hat?" fragteder Kapitän mit Besorgnis;, nachdem er Cäsars Meinung vonden Schindern vernommen hatte.

Wie sollte er," rief Sara,da nicht einmal dein Vater nnddeine Schwestern dich in deiner Verkleidung erkannten?"

Es ist etwas Geheimnißvolles in seinem Benehmen. SeineBlicke sind zn spähend für einen gleichgültigen Beobachter," fuhrder junge Wharton gedankenvoll fort,nnd sein Gesicht scheint mir