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nicht eigentlich zu de» Damen rechnen und doch auch nicht alsKinder behandeln kann. Das ,hübsche Miß Fanny" klang zu ver-traulich, um ihr zu behagen, und sie ließ ihre Augen wieder aufihre Arbeit sinken, indeß ihre Wangen wie Purpur glühten.
„General Stark hat die Deutschen abgefangen," antwortetesie, und legte den Finger an ihre Lippe. „Könnte es GeneralGates nicht für zu gefährlich halten, die Britten frei ausgeheuzu lassen?"
„Ach! das waren Deutsche, wie Sie selbst sagen," rief derObrist, höchst verdrießlich über die Nothwendigkeit, sich überhauptdarüber aussprccheu zu müssen; „bloße Miethtruppen! Aber wenncs sich um die eigentlichen brittischcn Regimenter handelt, sowerden Sie ganz andere Erfolge sehen."
„Daran ist gar kein Zweifel," verfehle Sara, ohne auch nurim mindesten die Empfindlichkeit des Obristeu gegen ihre Schwesterzu theilen, aber doch bereits in ihrem Herzen den Engländernzu ihren Siegen Glück wünschend.
„Ei, sagen Sic mir doch, Obrist Wcllmere," cntgcgneteFranziska, indem sie ihre heitere Laune wieder anuahm und ihrenschelmischen Blick auf den Offizier richtete; „war der Lord Percyvon Lexington ein Verwandter von dem, welcher bei Chevy-Chasekämpfte?"
„Ha, Miß Fanny, Sie werden eine Rebellin," sagte derObrist, welcher seinen Aerger wegzulachen versuchte. „Was denVorfall bei Lexington anbelangt, den Sie hier anzuführen belie-ben, so war es nichts weiter, als ein kleiner Rückzug — so eineArt — von —"
„Durchgehendem Gefecht," unterbrach ihn das neckische Mädchen,indem sie einen großen Nachdruck auf das erste dieser Worte legte.
„Sicherlich, meine junge Dame —" hier wurde Obrist Well-mcre durch das Lachen eines Mannes unterbrochen, welchen erbisher nicht bemerkt hatte.