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erreichten, waren daher von Hvhnworten über das Benehmenihrer Landslente begleitet. Zuerst glaubte anch sic denselben; aberhin nnd wieder mußte ein General seinen Feinden Gerechtigkeitwiderfahren lassen, um selbst Gerechtigkeit zu finden, nnd endlichwurde cs Franziska etwas zweifelhaft, ob es denn auch mit derUnfähigkeit ihrer Landslente feine Richtigkeit habe. Obrist Well-mere mar unter denen, welchen es das meiste Vergnügen machte,ihren Witz aber die unglücklichen Amerikaner ansznlaffcn, nndFranziska fing bald an, seiner Beredsamkeit mit Argwohn undbisweilen mit Empfindlichkeit znznhören.
Einmal befanden sich an einem drückend heißen Tage die Dreiin dem Gesellschaftszimmer von Herrn Whartvns Hanse. DerObrist »nd Sara saßen auf dem Sopha und gaben unter demgewöhnliche» nichtssagenden Geplauder dem Spiele ihrer AngenRaum, wahrend sich Franziska an dem entgegengesetzten Ende desZimmers mit ihrem Stickrahmen beschäftigte, als Wellmere plötz-lich ansricf:
„Wie wird sich die ganze Stadt über die Ankunft der Armeeunter General Bnrgoyne freuen, Miß Wharton!"
„Ach, wie angenehm muß das sein," crwiederte die gedanken-lose Sara. „Man hat mir gesagt, es seien viele bezauberndeFrauen bei jener Armee. Gewiß wird sie, wie Sie sagte», Lebenund Heiterkeit verbreiten."
Franziska strich die Fülle ihrer goldenen Locken zurück nnd er-hob die Angen, welche von der Glut ihres Nationalgefühls strahl-ten, dann lachte sie nnd fragte mit versteckter Schalkhaftigkeit:
„Ist es so gewiß, daß man den General Bnrgoyne die Stadterreichen läßt?"
„Erreichen läßt?" wiederholte der Obrist. „Wer wird ihnwohl daran hindern, meine hübsche Miß Fanny?"
Franziska war gerade in dem Alter, wo Mädchen am eifer-süchtigsten auf ihre Stellung in der Gesellschaft sind, da man sie