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und den in Europa geltenden Ton kennen zu lernen. Als er sichaber zwei Jahre in dieser Weise nmhergetricben hatte, starb seinVater, wodurch er veranlaßt wurde, in die Heimath zurückznkeh-ren, wo seiner ein geachteter Name und eine ansehnliche Hinter-lassenschaft harrte.
Es gehörte zu der Mode jener Zeit, die Söhne gewisser Fa-milien in der englischen Armee oder Flotte, als der gewöhnlichenStufenleiter des Emporkommens, nnterzubringen. Die meistenhohen Stellen in den Kolonie» waren mit Männer» beseht, welchemit dem Waffendienst ihre Laufbahn begonnen hatten, und es warkeine ungewöhnliche Erscheinung, daß ein alter Krieger das Schwertbei Seite legte, »m sich ans de» Bänken des höchsten Gerichts-hofs den Hermelin nmznwerfen.
Im Einklang mit diesen Ansichten hatte auch der ältere Whar-ton seinen Sohn z»m Soldaten bestimmt, aber eine natürlicheWeichlichkeit des Charakters, welche sich bereits bei dem Kindeanssprach, war seinen Wünsche» in die Quere gekommen.
Der junge Man» brachte ein Jährchen damit zu, die be-ziehungsweise» Vortheile der verschiedenen Waffengattungen zuerwägen, als ihm durch den Tod seines Vaters die Wahl erspartwurde. Das Behagliche seiner Lage und die Aufmerksamkeiten,welche a» einen Jüngling verschwendet wurden, der sich eines dergrößten Bcsihthümcr in den Kolonie» zu erfreuen hatte, kreuztenseine ehrgeizigen Plane. Die Liebe gab in der Sache den Ans-schlag, und als Herr Wharton Gatte geworden war, fiel cs ihmnicht mehr ein, an seine beabsichtigte kriegerische Laufbahn zu den-ken. So lebte er viele Jahre glücklich im Kreise seiner Familieund geachtet von seinen Landsleuten als ein Mann von Bedeutungund unbescholtenen Sitten, als ans einmal sein ganzes Glück, sozu sagen, mit einem Streich vernichtet wurde. Sein einziger Sohn,der im vorigen Kapitel eingeführte Jüngling, hatte in der ArmeeDienste genommen, und war kurze Zeit vor dem Anfang der