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6 (1853) Der Spion : eine amerikanische Erzählung aus dem Jahre 1780
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wenn anders die Sage ihrer Handlungsweise nicht unrecht thut,so hat der Erfolg solche Vorsicht nicht wenig gerechtfertigt. DieKorps hatten, wie wir oermuthen, wegen ihrer bekannten Vor-liebe für diese nützlichen Thiere, den bezeichnenden Namen-Kühlungen' erhalten.

Cäsar dachte jedoch viel zu loyal, um Leute, welche in KönigGeorgs des Dritten Dienst standen, mit den unregelmäßigen Krie-gern zu verwechseln, von deren Ausschweifungen er so oft Zeugegewesen war, und gegen deren Raubsucht ihn nicht einmal seineArmnth und seine Leibeigenschaft zu schützen vermochte. Die Küh-lungen erhielten daher nicht den ihnen gebührenden Antheil inseinem schwarzen Register, wenn er sagte, kein Christ, nur ein,Schinder' wäre im Stande, ein zärtliches Kind zu verrathen,welches unter so großen Gefahren seinen Vater mit einem Besuchebeehre.

Zweites Kapitel.

So lebt er manches schöne Jahr vergnügt,Ununterbrochen: doch des Schicksals TückeTrennt ihren Bund dem Tod sie früh erliegt.

Und nur Gertrude noch sich an den Vater schmiegt.

Gertrudc von Wyoming.

Der Vater des Herrn Wharton war in England geboren, undstammte aus einer Familie, deren Einfluß auf das Parlament siein den Stand setzte, einen jünger» Sohn in der Kolonie New-Jork zu versorgen. Der junge Mann hatte sich, wie hundert an-dere in seiner Lage, für immer in diesem Lande angcsiedelt. Ernahm eine Frau, und der einzige Sprößling dieser Verbindungwurde früh nach England geschickt, um die Vorthcile der dortigenSchulen zu genießen. Nachdem dieser seine Studien auf einerder Universitäten des Mutterlandes beendigt hatte, gestattete mandem Jüngling, sich im Leben selbst umzusehcn, um die GesellschaftDer Spion. 2