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Miß Peyton ließ einige Schusseln wieder aufstellen, und derdurchnäßte Eindringling wurde eingeladen, sich die Reste des Mahlesgefallen zu lassen, von welchem die übrige Gesellschaft sich ebenerhoben hatte. Er legte den rauhen, großen Ueberrock bei Seite,nahm sehr gefaßt den angebotenen Stuhl, und machte sich ohneUmstände an die Befriedigung der Anforderungen seines Appetites,der nicht im mindesten Ekel zu sein schien. Bei jedem Bissenaber warf er einen unruhigen Blick ans Harpcr, welcher sein Augespähend ans ihm rnh'cn ließ, und ihn dadurch in große Verlegen-heit setzte. Endlich füllte sich der neue Ankömmling ein Glas mitWein, nickte, ehe er trank, seinen, Beobachter bedeutungsvoll zu,und sagte nicht ohne einige Bitterkeit des Tones:
„Ich trinke auf unsere bessere Bekanntschaft, Herr! Ich glaube,es ist das erste Mal, daß wir uns treffen, obgleich die Aufmerk-samkeit, mit welcher Sic mich betrachten, mich das Gcgentheilvermnthen läßt."
Die Qualität des Weines schien nach seinem Geschmack zu sein,denn als er das Glas wieder ans den Tisch stellte, schnalzte er mitden Lippen, daß es durch das ganze Zimmer tönte; dann »ahm erdie Flasche und hielt sie einen Augenblick schweigend gegen das Licht,um die Klarheit und das Feuer seiner Farbe z» betrachten.
„Ich denke nicht, daß wir uns früher gesehen haben, meinHerr," erwiederte Harper mit einem leichten Anflug von Lächeln, alser die Bewegungen des Andern beobachtete; dann wandte er sich,scheinbar befriedigt von dem Ergebnis; seiner Untersuchung, zu SaraWharton,welche neben ihm saß,und warf nachlässig dieBemerknng hin:
„Sie werden ohne Zweifel ihren gegenwärtigen Aufenthalt sehreinsam finden, nachdem sie die Annehmlichkeiten des Stadtlebensgekostet haben."
„Ach, sehr," versetzte Sara rasch. „Ich wünsche mit meinemVater, daß dieser gransenvolle Krieg zu Ende wäre, um wiedereinmal zu unser» Freunden znrückkehren zu können."