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7 (1867) 1. Cajus Marcius Coriolanus, 2. Timoleon
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auch bemerkte er bei vielen andern Patriciern *) die gleiche Stimmung.Aber dennoch forderte er sie auf, in den bevorstehenden Kämpfen für'sVaterland nicht hinter den gemeinen Bürgern zurückzubleiben, sondernzu zeigen, daß ihr Vorrang mehr auf der Tapferkeit beruhe, als aufder Macht!

8. Bei den Volskern, gegen welche man kämpfte, galt die StadtCorioli für die bedeutendste. Als nun der Consul Cominius diese Stadtmit feinem Heere einschloß, so wurden die übrigen Volsker ängstlichund strömten von allen Seiten gegen die Römer zusammen. Sie beab-sichtigten, in der Nähe der Stadt eine Schlacht zu liefern und ihreFeinde hiebei von beiden Seiten anzugreifen.

Deßwegen theilte Cominius seine Streitkräfte. Er selbst rückteden von außen heranziehenden Volskern entgegen, während er zugleicheinen der tapfersten Römer, Titus Lartius, zur Leitung der Belagerungzurückkieß. Tie Coriolaner verachteten den kleinen Hausen, der nochda war, rückten aus, griffen an und waren anfänglich siegreich, so daßsie die Römer in ihr Lager zurücktreibcn konnten.

Aber hier machte nun Marcius einen Ausfall mit sehr wenigenLeuten. Er warf die feindliche Abtheilung, die ihm hauptsächlich aufden Leib kam, nieder, nöthigte die andern, welche heranstürmten, zumAnhalten und rief zugleich mit lauter Stimme die Römer zum Kampfeauf. Denn Marcius besaß alle Eigenschaften, welche Cato von einemSoldaten verlangt. Er war nicht nur durch feine Faust und seinenkräftigen Schlag, sondern auch durch den Ton seiner Stimme und durchdas Ansehn seines Gesichts für einen Feind, der ihm begegnete, furcht-bar und unwiderstehlich.

Jetzt sammelte und schaarte sich eine große Anzahl um ihn, weß-halb sich die Feinde ängstlich zurückzogeu. Aber hicmit war er nichtzufrieden. Er folgte ihnen und jagte sie, als sie bereits in schleunigsterFlucht begriffen waren, bis zu den Thoren. Tort bemerkte er, wie dieRömer jede weitere Verfolgung aufgaben, weil allerdings ein Pfeil-regen von der Mauer herunterkam und überdies; Niemand den kühnenGedanken hatte, in eine Stadt einzudringen, welche voll tapfererMänner war, die sämmtlich unter den Waffen standen.

Dieß bezieht sich vorläufig nur auf die jüngere Generation bei Adels.