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7 (1867) 1. Cajus Marcius Coriolanus, 2. Timoleon
Entstehung
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Marcius hielt dennoch Stand, ermunterte und ermuthigte dieAndern, indem er laut ausrief: „ein glücklicher Zufall habe die Stadtnoch mehr für die Verfolger ausgethan, als für die Fliehenden!"

Als jedoch nur Wenige Lust bezeugten, mitzngehen, so drängteer sich durch die Feinde durch, und stürmte zum Thor hinein. Dichgelang ihm auch, weil anfänglich Niemand wagte ihn zu hindern oderWiderstand zu leisten. Später jedoch, als man nur so gar Wenigeinnen sah, liefen die Feinde herbei und machten einen Angriff. Mittenim Gedränge von Freunden und Feinden soll jetzt Marcius einen ganzunglaublichen Kampf in der Stadt dnrchgefochten haben, — unglaub-lich nach den Thaten seiner Faust, der Schnelligkeit seiner Beine, wienach den kecken Wagnissen seiner Seele. Er siegte über alle, gegen dieer ansprengte, drängte einen Theil in die hintersten Winkel zurück undnöthigte die Andern, ihre Sache aufzugeben und die Waffen wegzu-werfen, so daß Lartius vollkommene Sicherheit erhielt, um die Römervon außen heranznführen.

9. So war also die Stadt eingenommen und die Meisten mitBeutemachen und Hin- und Herschleppen von Werthgegenständcn be-schäftigt. Marcius war hierüber sehr ungehalten und erhob laut seineStimme. Es war entsetzlich nach seiner Ansicht, den Consul nebstallen Mitbürgern, die sich bei ihm befanden, vielleicht irgendwo mitdem Feinde zusammenstoßen und einen gefährlichen Kampf ausfechtenzu lassen, während sie selbst herumliefen, um sich Geld zu machen,oder gar unter dem Vorwand, dieß zu thun, der Gefahr zu entrinnensuchten!

Als nur Wenige auf seine Mahnung achteten, nahm Marciusdiese kleine Schaar von Freiwilligen und zog die Straße, wo das Heer,wie er bemerkte, vorwärts gerückt war. llnterwegs ermahnte er oft-mals seine Leute auf's Dringendste zur Ausdauer; oftmals wandte ersich auch zu den Göttern mit der Bitte, ihn noch frühe genug und recht-zeitig zu der Schlacht kommen zu lassen, in welcher er Kampf und Ge-fahr mit seinen Landsleuten theilen wolle!

Bei den Römern bestand damals die Sitte, sein Testament zumachen, sobald man in die Schlachtlinie einrückte, oder kurz, ehe manden Schild an den Arm nahm und das Kleid zum Kampfe ausschürzte.Dieß geschah ohne alle schriftliche Aufzeichnung, indem man einfach