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19 (1867) 1. Fabius Maximus, 2. Paulus Aemilius
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die Elemente jeder weiteren Zahl harmonisch in sich vereinigt und zu-sammenfaßt.

5. Indem nun Fabius den Gedanken der Menge ihre Richtungnach Oben gab, erfüllte er sie zugleich mit fröhlicheren Erwartungenfür die Zukunft. Bei ihm selbst beruhten alle Hoffnungen des Siegesans seiner eigenen Person. Er war überzeugt, daß auch der Himmeljeden glücklichen Erfolg nur durch das Mittel von Tapferkeit und Ver-stand den Menschen verleihe. So rückte er nun gegen Hannibal aus,nicht um eine Entscheidungsschlacht zu liefern, sondern mit dem Ent-schlüsse, dessen auslodcrndcs Feuer durch die Zeit, dessen Mangel durchUeberfluß an Geldmitteln und endlich dessen beschränkte Anzahl anTruppen durch Massenhaftigkeit aufznreiben und zu erschöpfen. Deß-wegen blieb er immer droben und hielt sich, um vor der feindlichenReiterei sicher zu sein, mit seinem Lager hoch in gebirgigem Terrain.Blieb Hannibal liegen, so ruhte er gleichfalls; machte Hannibal eineBewegung, so zog er sich an den Anhöhen im Kreise herum und zeigtesich nur in einer Entfernung, die groß genug mar, um nicht gegen sei-nen Willen zum Kampfe gezwungen zu werden und doch gerade durchsein Zaudern dem Feinde die Bcsorgniß vor einem Angriff einzuflößen.Weil er nun in solcher Weise die Zeit verstreichen ließ, wurde er vonAllen verachtet; selbst im eigenen Lager mußte er üble Nachreden übersich ergehen lassen; insbesondere aber galt er in den Augen der Feindeals ein „Mensch ohne Muth, der nichts sei!" — nur nicht in denAugen Hannibals. Dieser war der Einzige, welcher die Tüchtigkeitund die Art, wornach Fabius den Krieg zu führen beschlossen hatte,verstand und deutlich einsah, daß man ihn mit aller List und Gewaltzu einer Schlacht bewegen müsse, wenn nicht die Sache Karthago's ver-loren sein sollte; denn von dem, worin sie überlegen waren, den Waf-fen , konnten sie keine Anwendung machen; worin sie aber zurückstan-den, d. h. Menschen und Geld, das minderte sich immer mehr undwurde aufgebraucht bis auf den Punkt des Nichts. Deßwegen unter-nahm und versuchte er jede Art von strategischen Listen und Kunst-griffen, indem er, wie ein tüchtiger Athlet, nur einmal den Gegner zupacken suchte. Er machte einen Anlauf gegen Fabius, beunruhigte ihn,zog ihn in vielfachen Richtungen herum, um ihn von dem zu seinerSicherheit gefaßten Plane abzubringen. Allein für Fabius beruhten