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17 (1866) Romulus und Numa
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Gefühl, gleich einer göttlichen Begeisterung, sie gefaßt zn haben. Nie-mand widersprach; aller Verdacht, alle üblen Nachreden hörten ans,um Gebeten zu Quirinus und seiner göttlichen Vorsehung Platz znmachen.

Die Sache hatte übrigens einige Aehnlichkeit mit dem griechischenMährchcn von Aristeas aus Prokonnesns und Klcomedes ans Asty-päläa.

Aristeas soll nämlich in der Werkstätte eines Walkers gestorbenund sein Leichnam plötzlich verschwunden sein, als ihn feine Freundeabholen wollten; dann hätten etliche Leute behauptet: gerade, wie sieauf dem Rückweg von einer Reise gewesen, seien sie dem Aristeas be-gegnet, der nach Kroton gegangen.

So erzählt man ferner von Kleomcdes: derselbe habe körperlicheine unmäßige Stärke und Größe besessen, sei jedoch geistig verrücktund ein Narr gewesen; er habe deßhalb viele Gewaltstreiche ansge-führt und zuletzt in einer Kinderschule den Balken, welcher die Decketrug, mit einem Fanstschlag in der Mitte zerschmettert, so daß dasDach zusammenstürzte und alle Kinder nmkamen. Man verfolgte ihn;aber er flüchtete sich in einen großen Kasten, schloß den Deckel ab undhielt von innen mit einer solchen Gewalt z u, daß eine ganze Mengevon Leuten, welche zu gleicher Zeit alle Kräfte anstrengten, dochnicht vermochten, ihn wegznrcißen. Sie sprengten also den Kastenans, fanden jedoch den Menschen weder lebendig noch todt darin.Erschrocken hierüber schickten sie nach Delphi, um anzusragcn. UndPythia erthcilte die Antwort:

Letzter des Heldengeschlechts Diomedes von Astypaläa*)."

Ebenso wurde auch die Leiche der Alkmene**), als man sie bestattenwollte, plötzlich unsichtbar; dagegen sah man einen Stein ans ihrerBahre liegen.

»1 Astypaläa, eine der sporadische» Inseln bei Cos.

**) Alkmcnc, Mutter der Herkules, von der man jedoch an verschiedenen OrtenGrabdenkmale zeigte.