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sam alle diesen Vorbereitungen und sie beunruhigten ihn nicht wenig.
Er ließ den Direktoren hinterbringen, daß cs unmöglich scy, mitSu,voo Mann Franzosen allein dem Andrange der ganzen bstreich-schen Macht zu widerstehen. Er begehrte, daß man ihm von denArmeen am Rhein Verstärkungen zusende, oder daß wenigstensdiese Armeen ohne Verzug ins Feld ruckten. Er brachte dasfeierliche Versprechen in Erinnerung, daß man ihm bei seiner Ab-reise aus Paris gegeben hatte, daß diese Armeen ihre Operationenmit dem iü. April anfangcn sollte», und beklagte sich darüber, daßnun seitdem bereits 2 Monate verstrichen seien, und sie sich »ochnicht geregt hätten.
Gurmser verließ mit seinen Verstärkungen den Rhein gegenAnfang Juni's, und gegen Ende desselben Monats ervffneten dieArmeen des Rheins, der Sambre und Maas endlich den FeldzugDa aber konnte ihre Diversion keinen Nutzen mehr für die Armee >von Italien haben. Wurmser war dort schon augelangt.
Der frauzös. General vereinte alle seine Kräfte an der Etfchnnd Chiesa. Niemand ließ er in den Lcgationcn noch in Toskana zu-rück, außer ein Depot-Bataillon in der Eidatelle von Ferrara undzwei in Livorno. Cr schwächte die Garnisonen von Eoni, Tortonaund Alerandria, so viel nur möglich, und sammelte in seine Händealle disponiblen Mittel der Armee. Die Belagerung Mantna'ssing an Krankheiten zu erzeugen, und so viel Mühe man sich auchgab, so wenig Mannschaft als möglich vor diesen ungesunden Ortzu legen, war unser Verlust doch sehr beträchtlich.
Der Obergencral konnte nur 3o,oc>-, waffenfähige Mann inSchlachtlinie stellen. Und mit dieser Ar m e e mußte er ge-gen die Hanptarmee des Hauses Oestrcicb kämpfen.
Das Verkehr der verschiedncn Länder Italiens mit Tprol, wosich sämmtliche feindliche Kräfte vereinten, war sehr lebhaft; maukonnte mit jedem Tage mehr den ungünstigen Einfluß dieser gro-ßen Vorbereitungen auf die Gemüther bemerken- Die Anhänger derFranzosen zitterten, die von Oestreich hingegen waren stolz undlachten. Alle aber staunten, daß eine Macht wie Frankreich, eineArmee, die sich so hochverdient um dieses Land gemacht hatte,ohne Hülfe, ohne Unterstützung ließ. Diese Betrachtungen theil-ten sich selbst durch den täglicyen Umgang mit den Landeseuuvoh-ucru den gemeinen Soldaten mit.
Gegen Ende Iuli's hatte der General Soret sein Hauptquar-tier zu Salo. Er war beordert das Debouch« der Ehicsa zu de-cken, wo eine große Commnnikations-Straße von Trient nachBrescia geht. Massen« war zu Bossolengo, ließ die Corona und