II. 3.
155
dauernd zeitig
Todtgeborenen Unbrauchbaren Militärpflichtigen
1
1873
1874
1873
1874
1873
1874
in den KreisenElberfeld
7.20
6.50 1
13.3
8.1
45.8
45.3
Barmen ....
6.79
6.44
11.5
5.1
47.s
52.1
Mettmann . . .
7.26
7.51
14.2
7.3
43.8
49.6
Solingen ....
6.87
6.98
6.8
7.3
57.9
48.0
Lennep ....
6.. r >o
7.32 ,
6.8
6.7
55.3
52.0
im IiegierungsbezirkDüsseldorf . . .
5.21
5.44 j
7.o
5.5
49.6
48.4
Dr. Oldendorft' gibt in seinen tiefgehenden Untersuclmngen(auf Seite 63) einen Anhalt für die Bemessung der Sterb-lichkeit der verschiedenen Arbeiterklassen. Es entfielen vonden in den Jahren 1850—74 eingetretenen Todesfällen auf dieAltersklassen:
20—50 Jahr j über 50 JahrProcente j Procente
bei
den Schleifern . . . i
81.7
„ Feilenhauern . .
66.9
„ Feilern ....
62.6
„ Eisenarbeitern im
56.3
engern Sinne
18.333.1
37.443.7
Am 1. December 1875 wurden gezählt im Alter von
|i 20—50 Jahr t über 50 JahrProcente | Procente
Schleifer . . |[
95.4
4.6
Feilenhauer . |
91.7
8.3
Feiler ....
88.3
11.7
Eisenarbeiter j
87.9
12.i
Im Laufe der Jahrhunderte ist auf dem gesammten Ge-biete der Stahl- und Eisenwaaren-Industrie eine grosse Difte-renziirung der verschiedenen Klassen nach Wohlhabenheit undAnsehen, 'nach den wirthschaftlichen, socialen und politischenInteressen eingetreten. Während es früher in der Hauptsachenur selbständige Handwerksmeister mit ihren Gehülfen gab,lassen sich heute drei grosse Gruppen unterscheiden: erstensdie Lohnarbeiter in Handwerk, Haus- und Fabrikindustrie,
im Jahre 1871: designirt 365, unbrauchbar 81, der Ersatzreserve II: 17,der Ersaztreserve 1 überwiesen 26, ein Jahr zurückgestellt 160, zur Ein-stellung gelangten 77, gerichtlich zu verfolgen waren 4.