Druckschrift 
4 (1841)
Entstehung
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Tausendste Nacht.

Aehn Kameele, mit allerlei Speisevorrath und andern Reisebedürfnissen belade»,werden voraus nach Suez geschickt; Sa tilatlas selbst folgt am achten Tage, nach vollbrachterCcremvnie um Mitternacht beim Nosenstock, auf einem Dromedare nach. In Suez nüethet erdas beste Schiff im Hafen und segelt traurig, doch hoffnungsvoll das rothe Meer entlang.Da er im Spätjahr seine Reise antrat, so dachte seine Frau, er würde jedenfalls biszum Frühling in Indien und bis zum folgenden Herbste wieder in Kahira eintreffen. AberSatilatlas hatte zu seiner Reise einen ungünstigen Wind, einen unwissenden, furchtsamenKapitän und ein zwar sehr sicheres, aber auch äußerst schwerfälliges, kriechendes Schiff.Der Kapitän entfernte sich selten von der Küste und landete so oft es nur möglich war; einleichter Wind konnte das Schiff nicht in Bewegung setzen, und sobald er heftig, wennauch noch so günstig war, zog er die Segel ein oder suchte einen Hafen. Auf dieseWeise erreichte Satilatlas die Küste von Indien erst im folgenden Sommer, als dieDlüthenzeit des Nagidjanhud-Baumes längst vorüber war; er mußte daher, da er docheinmal diese große- beschwerliche Reise gemacht hatte, den folgenden Frühling erwarten,und da er nicht gleich ein segelfertiges Schiff nach Egypten finden konnte, noch einigeMonate in Indien verweilen. Hamamatelliwa lief von dem Tage seiner Abreise aujeden Morgen in den Garten, um sich beim Nosenstock nach dem Wohle ihres Gatten zuerkundigen. Im ersten Jahre freute sie sich stets an dessen dauernder Frische und lebte