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g^ Neunknndert und achtundneunzigste Nacht.
Satilatlas und Hamamatelliwa.
Sattlat las, Sohn eines der vornehmsten Kanfleute in Kahira, liebte lange dieschlanke Hamamatelliwa, Tochter eines reichen Goldarbciters, ohne mehr von ihrerlangen zu könne»/ als einige verstohlene Liebcsblicke aus ihren kohlschwarzen Augendurch ein kaum durchsichtiges Fenstergitter, denn sie ging nie ohne ihre Mutter aus undlebte auch zu Hause unter der strengsten Aufsicht. Ihre Mutter aber war eine verstoßene ^Frau seines Vaters; so lange dieser lebte, war also an keine nähere Verbindung zu !denken. Nach dessen Tod erst wagte es Satilatlas, um Hamamatelliwa bei ihrerMutter zu werben, und als sie ihm zugesagt ward, hielt er sich für den glücklichstenMenschen in der große» Hauptstadt Egyptens, ja in der ganzen Welt; denn, dachte er,was ist denn die ganze übrige Welt neben Egypten, der Mutter der Welt? Aber er liebteauch als Gatte Hamamatelliwa so zärtlich, daß er nicht nur keine andere Frau zuihr heiratbete, sondern sogar auch seine schönen jungen Sklavinnen, Abyssinierinnensowohl als Cirkassierinnen, gänzlich vernachlässigte. Hamamatelliwa ward von Allen,die sie kannten, wegen der ausschließlichen Liebe ihres Gatten beneidet; sie erregte aberbesonders die Eifersucht Warda's, einer griechischen Sklavin, die früher von ihremHerrn mit besonderer Auszeichnung behandelt wurde und nun keines freundlichen Blickes