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Neunhundert
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a chtnndnennzigste Nacht.
Äl!it diesen Worten packte Sirrie den Türken am Arme und schob ihn in einan ihr Zimmer anstoßendes Speisemagazin, in welchem er Alles hören konnte undmußte, was zwischen ihr und dem nun hereintretenden Ali vorging. „Willkommen,lieber Mann!" sagte ihm Sirrie; „ich habe dich heute noch nicht zurück erwartet.Gelobt sey Gott, daß du glücklich angekommen bist!" — „Was bedeutet denn diesergroße, mit so vielen Speisen beladene Tisch?" fragte Ali. Sirrie antwortete: „Ichhabe meinen Vetter mit seinem Harem erwartet; da er aber nicht kam, setzte ich michallein an den Tisch. Gottlob! daß du mir nun Gesellschaft leistest; so habe ich doch dieseVorkehrungen nickt umsonst getroffen." Ali setzte sich vor den Tisch, aß mit Sirrieund pries zu wiederholten Malen die vortrefflichen Speisen und Getränke, besondersaber die guten Fische. Der cingesperrte Türke mußte nicht nur dies Alles mit hungrigemMagen anhören, sondern auch noch die ganze Nacht durch die Liebkosungen des glücklichenEhepaares vom Schlafe gestört werden. Sirrie zeigte sich ihm gar nicht mehr, undam folgenden Morgen dankte er Gott, als ihm ein Sklave die Thüre öffnete, undstuckte dem Fischer, de» Fischen, dem Kommandanten und seiner Frau, so oft ihm dieseNacht einfiel. Ali liebte aber seit diesem Tage seine Frau wieder wie in seiner erstenFischerzeit, und Gott segnete ihn mit einem Knaben, der nicht nur kein Muttermalzur Welt brachte, sondern alle Kinder seiner Zeit an Schönheit überstrahlte.