Druckschrift 
4 (1841)
Entstehung
Seite
920
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020 H1e»lll>ll»iiert und ci»»nd»e»nzigste A>i,t>l.

Schlimmes befurchten zu müssen. Als der unsichtbare Djinn mit der Nachricht vonihrer Liebe zu Schiha und von ihrer Bekehrung zum Jslamismus zuriickkam, sandte ereinen andern dahin, um Schiha zu entführen. Tagnas erwartete ihren Gatten bistief in die Nacht; dann schickte sie in's Bad, und als sie hörte, Schiha habe es längstverlassen, ließ sie ihn im ganzen Schlosse suchen. Endlich öffnete sie ihr Zauberbuch undlas darin, wie Schiha auf Befehl ihres Vaters entführt und in die Citadclle vonKahira gesperrt worden. Ihre Verzweiflung war grenzenlos, denn sie vermochte mitall ihrer Zauberkunst nicht, ihn zu befreien, weil Genien, über die sie als Muselmänninkeine Gewalt mehr hatte, ihn bewachten.

Höret nun, was sich bei dem Khan Abd Errahman mit Zäher und Tiganzugetragen. Eines Nachts, zur Zeit, als sämmtliche Truppen des Khans im Lagerwaren und die Hauptstadt ganz unbewacht blieb, vernahm Zäher im Schlosse einengroßen Lärmen und Waffengetöse. Er sprang schnell auf; da hörte er, wie Tigan umHülfe schrie, und als er dieser Stimme folgte, sah er sie von einem Haufen bewaffneterMänner umgeben, die sie mit Gewalt aus dem Schlosse schleppten. Es waren dieTrabanten des Gebirgsfürsten Magug, der Tigan leidenschaftlich liebte, und die Zeit,wo das Schloß fast ohne Wache war, benutzen wollte, um sie zu entführen. Zäherzog sein Schwert und drang auf sie ein; aber er ward bald entwaffnet, und es wäreum ihn und um Tigans Freiheit geschehen gewesen, wenn nicht plötzlich ein junger