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Neunhundert und neunzigste Nacht.
Tagnas, „und ick will schon alle Hindernisse, die unserer Verbindung im Wege stehen,wegräumen. Ich bekenne sogleich, daß es keinen Gott gibt außer Allah, und daßMohammed ein Gesandter Gottes ist. Somit ist deine zweite Einwendung schongehoben; was aber die erste betrifft, so wisse, daß ich meinen Vater, seitdem er meineselige Mutter, um eine andere Frau zu heirathen, vergiftet hat, hasse und verabscheue.Ich habe geschworen, meine Mutter zu rächen, und sind die sieben Jahre, währendwelcher unbesiegbare Dämonen ihn beschützen, vorüber, so soll er durch meine Handumkommen."
Schiha war vor Freude ganz außer sich, als er sich auf einmal im Besitz eines soreizenden und mächtigen Weibes sah, die aus Liebe zu ihm ihren Glauben abschwor undvereint mit ihm für die Rückkehr Zahers nach Egypten wirken wollte, und wünschteNichts sehnlicher, als auf gesetzlichem Wege mit ihr vereint zu werden. Tagnas riefdaher einen Djinn und befahl ihm, den Khadi von Bulak zn bringen, um den Ehe--Contract zu schreiben und sie mit Schiha zu trauen. Dem Khadi war ein solchesGeschäft sehr erwünscht, denn seitdem die Kopten an der Spitze der Regierung standen,!blieb für die muselmännischen Richter sehr wenig zu thun übrig. Auch war dieser Khadi ^in einer so verzweifelten Lage, daß er seinem Gerichtsdiener sagte: „Geh einmal auf !die Straße, und wenn du keine Streitenden siehst, so fange selbst mit Jemanden Streitan, daß ich etwas zu schlichten bekomme."
Beim Anbruch des Tages unterbrach Schehersad ihre Erzählung, um sie in dernächsten Nacht folgendermaßen fortzusetzen: