Neunhundert und achtuudachtzigste Nacht.
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sieb die Rosen auf meinen Wangen, die Granate» unter meinem Halse, die Perlen inmeinem Munde. Wirf nur einen Blick auf meine Gazcllenangen und Cypressengcstalt,auf meine Arme, stark und kräftig, doch weiß wie Milch und so zart wie ein Buiter-ball." — „Bist du ein Djinn oder ein menschliches Wesen?" fragte der Sultan zumdritten Male. „Wenn du doch so neugierig bist," versetzte die ungeduldige Frau, „sowisse denn, ich bin des Khans Gattin, deren Schönheit die ganze Welt bezaubert; ichbin die reizende achtzehnjährige Banura, um deren Besitz die drei mächtigsten Königeder Erde drei Jahre lang Krieg geführt, bis endlich Abd Errahman, den ich amwenigste» von Allen liebte, den Sieg davon trug und mich mit Gewalt aus meinemväterlichen Hause hierher schleppte. Dies wird wohl genügen, daß du es der Mühewerth haltest, mir.die Thüre zu öffnen." Zäher hatte oft schon Banura's bewunderungs-würdige Schönheit rühmen Iwren; doch, statt ihr zu öffnen und mit offenen Armenentgcgenzulrcle», war er tugendbaft genug, um ihr, immer bei verschlossener Tbüre, einelange Predigt zu halten, in welcher er ihr die Strafe des Ehebruchs in jenem siebenauf's schauerlichste darstellte.
Beim Anbruch des Tages hielt Sch eh erfad inne, um in der nächsten Nacht alsoj weiter zu erzählen: