Neunhundert
WM
und
sechs nndachtzigste Nacht.
Ä)ar aber auch der Sultan von seinem bösen Djinn befreit/ so befand er sich dochnoch in einer traurigen Lage. Er wußte nicht, wie viele Hundert Meilen weit derGenius ihn getragen, noch in welchem Lande er sich nun befand, wohin er sich richtenund wovon er leben sollte. Er irrte drei Tage lang durch ein ödes Gebirge, bis erendlich ganz erschöpft zu Boden sank und Allah nur noch um einen schnellen Tod anflehte.Bald versenkte ihn die Mattigkeit in einen tiefen Schlaf, und als er wieder erwachte,sah er eine große weibliche Gestalt vor sich, sehr schön gebaut, mit regelmäßigen Zügen,nur waren ihre Augen nicht nach der Breite, sondern nach der Länge des Gesichts gespalten.Daran sowohl, als an ihrer ungewöhnlichen Höhe erkannte sie Beibars als einen weiblichenDjinn. Schon wollte er sich daher waschen, um sie dann durch sein Gebet zu vertilgen,als sie ihm freundlich zurief: „Fürchte dich nicht, Sultan Zäher, vor mir: ich bin dieTochter des Königs der muselmännischen Genien; komm mit mir zu meinem Vater, erwird dich gern aufnehmen und für deine Zukunft besorgt seyn." Zäher folgte ihr indie Residenz ihres Vaters, welche aus steinernen Häusern gebaut war, so hoch wie diePyramiden von Djiseh. Die kleinsten Bewohner dieser Stadt waren dreißig bis vierzigSchuh hoch, der Sultan aber hatte eine Größe von sechzig Schuh. Alle diese Genienhatten gleich der Prinzessin eine vollkommen menschliche Gestalt, bis auf die Lage der