Druckschrift 
4 (1841)
Entstehung
Seite
901
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Neunhundert und sünsnuduchtzigste Nacht. g01

zurief:Fliehet! fliehet! oder ihr fallet in die Hände der Christen!" worauf auch sieden Weg nach Syrien einschlugen. Beibars aber war höchst betrübt, als er wederseinen Sais, noch seine Mameluken vor dem Thore der Moschee fand. Er bestiegtraurig und niedergeschlagen sein Pferd oder vielmehr einen in der Gestalt seines Pferdesihn erwartenden Genius. Als er aber die Stadt im Nucken batte und das Pferdspornte, um den Gelingen nachzueilen, da wandte es seinen einäugigen Kopf gegen ihnund sagte:Quäle mich nicht, oder ich bringe dich auf den Berg Kaf." Der Sultanfing an, das Kapitel des Korans zu lesen, welches jeden Genius, der es hört, in Ascheverwandelt. Ehe er es aber vollenden konnte, machte sich das Pferd so groß wie dashöchste Minaret, und sagte ihm in einem spöttischen Tone:Bete nur, so lange duwillst, denn verbrenne ich, so wirst du bei einem Sturze von einer solchen Höhe, selbstwenn du alle Korane der Welt unterlegen läßt, schwerlich dem Tode entgehen." DerSultan mußte den Plan, den Genius zu verbrenne», für den Augenblick aufgebcn; dochlas er das ganze Kapitel bis zum letzten Worte. Als sie an einer Wasserquelle vorüberkamen, bat Beibars den Genius, ihn absteigen zu lassen, um ein wenig zu trinken;sobald aber der Genius wieder seine gewöhnliche Pferdsgestalt annabin, sprach Bei barsdas letzte Wort des Kapitels aus; das Pferd ward zu Asche, und er selbst fiel hinein,ohne sich im Mindesten zu beschädigen.

In der nächsten Nacht fuhr Schehersad folgendermaßen fort: