rie»ich»»r>ert und zweiundachtzigste Macht. j
Amme des jungen Prinzen; er tödtete sie und zog schnell ihre Kleider an. Er hörtedann, wie Soldaten zum Könige hereinstürzten und ihm meldeten: „Die Stadt ist durchAischa in die Gewalt der Muselmänner gerathen." — „Für eine» solchen Augenblick,"sagte der König, „habe ich mir längst ein Versteck im Schlosse vorbereitet, in daseine unsichtbare Fallthüre unter meinem Bette führt. Hier bleibe ich, bis Beibars mitseinen Muselmännern die Stadt verläßt." Er rief dann die Amme aus dem Vorzimmer,und als Sch, ha zu ihm trat, sagte er: „Ich steige jetzt in mein Versteck hinunter;hole mich wieder hervor, sobald die Muselmänner fern sind."
Kaum war der König durch die Fallthüre verschwunden, da drang Beibars mitIbrahim, Aischa und Saad in's Schloß, denn schon war die ganze Stadt in ihrerGewalt. Sie durchsuchten das ganze Schloß vergebens und konnten den König nirgendsfinden. Als endlich auch Hasan herbeikam, da fragte ihn Beibars: „Wo hast du denKönig hingebracht?" — „Ich habe ihn mit keinem Auge gesehen," antwortete Hasan;„denn als ich diese Nacht auf die Terrasse steigen wollte, rief Jemand von der Terrasseherunter »ach Hülfe." Da trat Schiha hervor, zog Hasans Strickleiter, welche erbei seiner Flucht hängen gelassen, aus der Tasche und überreichte sie ihm. Dann sagteer zu Beibars, der ihn endlich erkannte: „Hier ist der König!" und öffnete die Fallthüre,
welche in sein Versteck führte. Aischa stieg hinunter und holte ihn herauf, undBei bars beschloß, ihn als Gefangenen mit nach Kahira zu nehmen. Djawan und