Neunhundert und eimu,-achtzigste Nacht.
die inzwischen wieder zum Bcwnßtscyn gekommenen Saad und Ibrahim, so wie ihrenBruder Hasan vor. Der Sultan verzieh ihm und ließ ihn entfesseln; aber kaum war erfrei, so griff er nach seinem Dolche und wollte seine Schwester durchbohren. BeibarShielt ihn zurück und befahl Ibrahim, ihn zu tödtcn. Aischa warf sich abermals demSultan zu Füßen und bat ihn um Gnade für ihren Bruder. „Erkennst du jetzt diegroße Seele deiner Schwester?" fragte ihn der Sultan. „Ich verzeihe dir um ihretwillenund hoffe, daß du nun auf immer von den Christen geschieden bleiben wirst." Hasanschlug beschämt die Augen nieder und antwortete Nichts; aber sein Aussehen zeugte vonReue und innerer Zerknirschung. Als sie so beisammen standen, trat Schiha hinzu,der Djawan unbemerkt gefolgt war und seit dessen Gefangennehmung fortwährend imWirthshause saß, grüßte sie und gab sich ihnen zu erkennen. Alle, selbst der Sultan,küßten ihm die Hand, nur Hasan weigerte sich, ihm diese Ehre zu erweisen.
Beim Anbruch des Tages hielt Scheherffad inne, um in der folgenden Nachtalso weiter zu erzählen:
Tausend und rin« Nackt. IV.
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