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Neunhundert
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einnn - achtzigste Nacht.
Äls die Thorwache betäubt war, schrieb sie an Beibars: „Erhabener Sultan,Beschützer der zwei heiligen Städte, schicke mir einen zuverlässigen Mann hierher; ich besitzedie Weinwirthschaft in der Nähe des Landthores und ich überliefere dir die Stadt Tripoli."Diesen Brief schleuderte sie mit einem Pfeilbogen in's muselmännische Lager, und dieVorsehung wollte, daß er gerade vor Beibars' Zelt niederste!. Der Diener, welcherihn auffing, brachte ihn seinem Herrn, und dieser las ihn laut in Gegenwart Ibrahimsund Saads. Da Letzterer schon viel von Aischa's Schönheit gehört hatte, und sielängst liebte, ohne sie zu kennen, sprang er auf und sagte: „Sende mich nach Tripoli,verehrter Sultan; ich wage gern mein Leben, um Aischa beizustehen und dir zurEinnahme von Tripoli zu verhelfen." Bei bars gab seine Einwilligung dazu, undSa ad kleidete sich als christlicher Bauer und schloß sich einigen andern Bauern an,welche in die Stadt gingen. In dem Weinhaus angelangt, ward er von Aischa sehrfreundlich ausgenommen; aber sie reichte auch ihm einen betäubenden Trank und sperrteibn in dasselbe Gemach, wo ihr Bruder Hasan lag. Hierauf ging sie wieder miteinem Kruge Wein zur Thorwache und schrieb einen zweiten Brief an Beibars, inwelchem sie ihr Befremden darüber ausdrückte, daß er ihr noch Niemanden gesandthabe, und ihn nochmals um einen zuverlässigen Mann bat. Als Beibars diesen Brief