Neunhundert und achtzigste Nacht.
Äls Beibars eines Tages seinen Unmuth über die lange, fruchtlose Belagerung gegen ^Ibrahim Äußerte, sagte ihm dieser: „Im Gebirge lebt ei» Ritter mit Namen Hasan,der früher Tripoli bewohnte; laß ihn rufen, vielleicht kann er uns einen geheimenEingang in die Stadt zeigen oder sonst ein Mittel angeben, wie wir uns derselbe»bemächtigen können. Lade auch seine Schwester Aischa ein; sie ist nicht minder tapferals er; sie ist beständig als Mann gekleidet und folgt ihrem Bruder sowohl auf dieJagd als in den Krieg." Bei bars schrieb einen Brief an Hasan und sandte ihnihm durch Jbn Kamel. Hasan, dem es aber wehe that, nicht früher vom Sultanbeachtet worden zu seyn, zerriß den Brief und sagte zu Jbn Kamel: „Sage deinem jHerrn, er möge sich an diejenigen wenden, welche ihn seit dem Ausbruche des Krieges!umgeben." Als Jbn Kamel sich entfernte, sagte Aischa zu ihrem Bruder: „Du hastsehr Unrecht gethan, dem Sultan der Muselmänner eine so derbe Antwort zu geben;ein Jeder wird sagen: Er war zu feig, um Antheil am Kriege zu nehmen. Das isteine Schande für dich! Geh zu den Frauen und unterhalte dich mit ihnen; ich willals Meib dem Sultan beistehen und ihm die Stadt Tripoli überliefern." Mit diesen!Worten schwang sie sich auf ihren Nenner und ritt nach Tripoli. Unterwegs begegnete i