neunhundert und neunundstebenzigstc Nacht.
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ihre Mitte nahm. Die Reiter, welche Beibars verfolgten, kehrten nun schnell zurStadt zurück und ließen die Thore hinter sich schließen. Bei bars belagerte die Stadtvierzig Tage lang, ohne sie einnehmen zu können, und es fielen häufig kleine Scharmützel,über noch mehr Zweikämpfe vor. In letzter,, zeichnete sich besonders ein gewisser Martinaus, der so viele tapfere Muselmänner tödtete oder gefangen nahm, daß endlich Ibrahimscine Herausforderung annahm, und als auch er verwundet ward, Beibars ihm eineHerausforderung zuschickte.
Martin ging damit zu Djawan und fragte ihn, ob er glaube, daß er cs mitBeibars würde aufnehmen können. „Du darfst es nicht wagen," sagte Djawan,„und mußt zur List deine Zuflucht nehmen; du mußt nämlich, wenn er wie gewöhnlichauf seinem weißen arabischen Hengste dahergeritten kommt, deine schöne Stute besteigen,und, sobald er auf dich heransprengt, vom Pferde springen. Das seinige wird dannohne Zweifel über deine Stute herfallen und Beibars zu Boden werfen; dann springeauf ihn zu und tödte ihn oder nimm ihn gefangen." Martin befolgte DjawansRath, und Alles traf so ein, wie Letzterer vorausgesagt; als er aber den auf der Erdehingestreckten Beibars tödten wollte, fühlte er seine Hand gelähmt; er lief davon, alswäre er der Geschlagene gewesen, und Beibars' Leute gewannen Zeit genug, ihn vomKampfplatze wegzutragen. Beibars brauchte mehrere Wochen zu seiner vollkommenenWiederherstellung, während welcher Zeit die Zweikämpfe zwischen den Muselmännernund Christen fortdauerten und sehr häufig zum Vortheile der Letzten, ausfielen. DieBelagerten aber hatten während Beibars' Uuwohlseyn ihre Stadt noch mit einerdritten Mauer umgeben, so daß es ihm eine sehr schwierige Sache schien, sie mit Sturmzu nehmen.
I» der nächsten Nacht erzählte Schehersad folgendermaßen weiter: