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To kam Beibars eines Tages l»l Kostüm eines Derwisches nach Tripoli, dasnoch in den Händen der Christen war. Da sagten ihm Ibrahim und Saab, welcheihn begleiteten: „So eben haben wir muselmännische Gefangene für zwei Dinareverkaufen sehen." — „Sollte es," sagte Beibars, „der muselmännischen Gefangenen soviele hier geben, daß sie um einen so niedrigen Preis vergeben werden? Gut, ichwerde für das Geld, das ich bei mir habe, diese Unglücklichen loskanfen." Er gingsogleich mit Ibrahim und Saad auf den Bazar, kaufte zwölf junge Muselmännerund schenkte ihnen ihre Freiheit. Als er aber am folgenden Tage wieder ausging, fander zwei derselben wieder unter den Händen eines Sklavenhändlers, der sie feil bot. Erging auf ihn zu und sagte ihm: „Diese beiden Menschen habe ich ja erst gestern gekauftund befreit!" — „Das hat uns Nichts genützt," antwortete einer der Muselmänner,„denn vor dem Thorc der Stadt wurden wir angehaltcn und abermals verkauft, undso geht es einem Jede» von uns, der in seine Heimath zurückgehen will, denn derPriester Djawan hält alle Straße» mit seinen Leuten besetzt, die keinen Muselmannfrei abziehen lassen. Nur, wenn Christen uns kaufe», da könne-» wir mit ihnen ^ziehen, da werden wir aber auch wie Ochsen an den Pflug gespannt."
Als Beibars dies hörte, sandte er sogleich einen Diener mit einem Briefe anSchahin nach Kahira, in welchem er ihm befahl, eine Armee von zwanzigtausendMann einzuschissen und sie in der Nähe von Tripoli an's Land zu setzen. Inzwischen
Tausend und eine Nackt. IV
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