Druckschrift 
4 (1841)
Entstehung
Seite
879
Einzelbild herunterladen
 

Neunhundert und achtundkcbcnzigste Nacht.

Zweikampf auf und unterrichte Schahin von Allem; ich werde diese Nacht diegefangenen Muselmänner befreien, mit ihnen die Thorwache überrumpeln und euch dieStadt öffnen. Haltet euch bereit, bei dem ersten Waffengetöse herbeizukommen." So

gelang es Bei bars, durch seinen unvergleichliche» Muth obne Schwertstreich Herr von

Hl Arisch zu werden. Den König aber führte Djawan, sobald die Muselmänner indie Stadt drangen, nach Jafa, wo der christliche König Gailafur regierte. Bcibarszog mit seinen Truppen vor Jafa und schrieb dem König:Entweder liefere mirFerna hids und Djawan aus, oder ich werde dich enttbronen und deine Stadtzerstören." Gaitafur, auf seine Macht und die Festigkeit der Stadt vertrauend,erklärte Beibars den Krieg und tödtete ihm bei unerwarteten Ausfällen sowohl alsim Zweikampfe viele Leute. Schon riethen ihm seine Feldherren, die Belagerunganfzugeben, als er einen Brief von Schiha erhielt, der als Christ in Jafa lebte,worin er ihm sagte:Diese Nacht werde ich dir ein Tbor der Stadt öffnen; sey mit

deine» Truppen zum Einzuge bereit." Schiha hatte nämlich neben dem Thore eine

Weinwirlhschaft gemiethet und war auf diese Weise mit dem Thorwächter, der einleidenschaftlicher Weintrinker war, bekannt geworden. Er lud ihn daher auf diesenAbend ein und gab ibm so viel zu trinken, bis er einschlief; dann nahm er dieSchlüssel aus seiner Tasche und öffnete die Tbore. Beibars zog mit seine» Truppenein, und mit Mühe gelang es noch Djawan, sich mit dem König von Jafa und