Druckschrift 
4 (1841)
Entstehung
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UN-

Neunhundert

sechs un-siebenzigfte Uacht.

Äls Eibek sich wieder so weit erbolt hatte, daß er hinkend umhcrgehen konnte,gab er sich, um Beibars zu vergessen, der Wollust hin. Er ließ sich am UferdeS Nils einen schönen Palast bauen, den er mit den schönsten Sklavinnen füllte,und heirathete die Tochter eines Beduinenhäuptlings, welcher er eines Tages aufder Jagd begegnete und deren Name Wudjuh war. Als Schadjrat Eddur dieserfuhr, bat sie Schahin, welcher nunmehr Alles bei Eibek vermochte und der andessen Stelle den wichtigsten Negierungsangelegenheiteu verstand, sie mit Eibek wiederzu versöhnen. Schahin wandte Alles auf, um Eibek zu bewegen, seine GattinSchadjrat Eddur bei sich wieder aufzunehmen; er stellte ihm die Pflichten einesMannes gegen seine Gattinnen vor und erzählte ihm von einem Manne, der zweiFrauen hatte und sie Beide gleich liebte, so daß, als sie zufällig an demselben Tagestarben, er, um Keine von Beiden zurückzusetzen, die Wand des Schlafzimmers, inwelchem sie lagen, durchbrechen und zu gleicher Zeit die Eine durch die Wand und dieAndere durch die Thüre fortbringen und neben einander beerdigen ließ. Als Eibekendlich sich bereden ließ, Schadjrat Eddur zu empfangen, bot sie alle weiblichenKünste auf, um ihn wieder an sich zu fesselil; da es ihr aber nicht gelang und er ihroffen gestand, daß die Beduinin sein ganzes Herz ausfülle, zog sie einen Dolch unter