Neunhundert
und
zweiundsiebenzigste Nacht.
Sei bars schöpfte aus diesem Traume nunmehr die Gewißheit seiner einstigenGröße, fühlte aber auch, daß er durch den Wunsch des Volkes und der Armee denThron besteigen müsse, und da bisher noch keine Aeußerung zu seinen Gunsten stattfand,vielmehr seine Feinde ihn als den Mörder Salechs anklagten, entschloß er sich, SalechsSohn auf den Thron seines Vaters zu setzen. Er begab sich daher in den Divan, woalle Großen des Landes versammelt waren, schrieb einen Brief an Dsuban, SalechsVetter, der mit dessen Sohn Jsa Ghasi in einem kurdischen Schlosse auf dem BergeUkaz sich aufhielt, meldete ibm darin Salechs Tod und forderte ihn auf, sogleich dessenSohn Jsa Ghasi nach Kahira zu schicken, damit er Besitz vom Throne seines Vatersnehme. Jbn Kamel, der diesen Brief überbringen sollte, ward die größte Eileanempfoblen, und er stieg auch nicht von seinem Dromedar ab, bis er vor DjubansSchloß anlangte. Als Dsuban Beibars' Brief gelesen hatte, seufzte er und sagte zuJbn Kamel: „Jsa Ghasi sitzt betrunken bei seinen Freunden." Jbn Kamel ließsich zu ihm führen, küßte die Erde vor ihm und sagte ihm: „Dein Vater ist todt; ichbegrüße dich als Sultan von Egppten und bitte dich im Namen der Großen des Reichs,mir dahin zu folgen." Jsa Ghasi sagte im Rausche allerlei Narrheiten, entschloß sich