898 Neunhundert und einundstebenzigste Nacht.
Krieger gelobtet und unser Land verwüstet." Sie führten ihn dann in eine fremdeStadt und sperrten ihn in ein unterirdisches Gefängniß, wo er fast vor Hunger starb.Aber plötzlich öffnete sich die Thüre seines Kerkers und eine Stimme rief ihm zu:„Fürchte Nichts, Gott steht dir bei!" Eine freundliche Gestalt führte ihn dann inseine Heimath zurück und setzte ihn wieder auf den Thron, den schon ein Anderereingenommen hatte. Abermals hob ihn ein scheußlicher Raubvogel vom Throne undwarf ihn in's Meer; aber ein großer Fisch fing ihn auf und setzte ihn wieder auf'sTrockene.
Darauf erwachte er und betete wieder, bis er zum dritten Male einschlief. Daerschien ihm Salech im Traume und sagte ihm: „Das Schloß, das du sähest, bedeutetEgypten, die Löwen, welche dir eine Gattin vorstellten, die Jsmaeliden, deine Freunde.Der Raubvogel, der dich in die Wüste trägt, deutet auf einen König von Osten, derdir viele Gefahr bringt. Die wilden Thicre stellen die christlichen Könige der syrischenKüste vor, und die dich gefangen nehmen, die Könige der Franken; das Meer stellt dievielen Gefahren vor, in die du dich selbst stürzest, und dein jedesmaliger Netter undBeschützer ist Schi ha."
Hier schwieg Schehcrsad, um in der folgenden Nacht also forlzufahren: