Neunhundert und einttiidficbenzigste Nacht.
großen Wüste. Aber bald trug ihn das Pferd vor ein Schloß, das den Schlössern desParadieses glich. Vor dein Thore dieses Schlosses stand ein ehrwürdiger Greis, derihm zuricf: „Willkommen, Sultan der Welt; hier ist dein Schloß!" Er führte ihndann in einen Saal, so reich ausgestattet, wie er noch keinen in seinem Leben gesehen.Hier trat ihm ein Mädchen wie eine Huri entgegen, mehrere Dienerinnen umgaben sieund sagten ihm: „Hier ist deine Gattin, erhabener Sultan." Darauf versammelte sichein großes Heer vor dem Schlosse, das sich vor ihm verbeugte, sobald er sich am Fensterzeigte. Männer, kräftig wie Löwen, kamen sodann von Osten her und schriebe» de»Ehe-Contrakt zwischen ihm und dem Mädchen. Ein großer Raubvogel ließ sich baldnachher zu ihm herab, ergriff ihn und trug ihn in eine Wüste, wo viele Schlangen,
Skorpione, Hyäne» und andere wilde Thiere hausten; aber ein Drache trat hinzu,der die wilden Thiere tödtete und verscheuchte. Nicht lange nachher überfielen ihn wiedereinige Könige, nahmen ihn gefangen und sagten: „Dieser Mann hat unsere besten
Tausend und eine Nacht. IV.
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