Druckschrift 
4 (1841)
Entstehung
Seite
855
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Neunhundert und stebenzigste Nacht. HAH

Er bat dann Beibars, an seiner Stelle den Vorsitz im Divan zn führen. Beibarsbeschäftigte sich den ganzen Tag mit den Regierungsangelegenheiten; des Abends ginger wieder in das Harem und erkundigte sich bei Schadjrat Eddur nach SalechsBefinden.Mein Gatte ringt mit dem Tode," sagte Schadjrat Eddur mit bestürzterMiene;doch komm zu ihm, denn er hat einige Male dich zu sprechen verlangt." Salechwar besinnungslos, als Bei bars zu ihm trat; sobald er aber sein Auge auf ihn warf,kam er wieder zu sich und sagte ihm:Gib mir deine Hand, mein Sohn, und versprichmir vor Gott, daß du nach mir Egyptens Sultan und Schadjrat Eddurs Gattewerden willst."Du lebst ja noch," erwiderte Beibars,und Gott wird dir deineGesundheit wiederschenken; auch hast du ja einen Sohn, der einst deinen Thron besteigenkann."Der ist dessen nicht würdig," versetzte Salech;du allein bist im Stande,in diesen schlimmen Zeiten das Reich der Muselmänner gegen seine mächtigen undzahlreichen Feinde zu vertheidigen." Nach diesen Worten schlummerte er ein wenig ein,und Beibars verließ ihn. Am folgenden Tage fand er ihn in den letzten Zügen, undsein letzter Wunsch war, an der Stelle begraben zu werden, wo nach einer altenTradition Sem, der Sohn Noahs, begraben liegt.

In der nächsten Nacht erzählte Schebersad folgendermaßen weiter:

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