Druckschrift 
4 (1841)
Entstehung
Seite
853
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Neunhundert und stebenzigste Nacht. HHZ

.Oeue Nänlre Djawans; Lalechs Tod und Beiüars' Traum.

Als Djawan sich nicht mehr länger in Egypten halten konnte, begab er sich nachSyrien und reizte die christlichen Fürsten, welche die Küstenstädte Syriens beherrschten,gegen Naher, Statthalter von Damaskus, auf.Folget mir nur," sagte er zu denKönigen von Scida, Atabia und Beirut;ich verbürge euch Naßers Tod, und dannwird es euch nicht schwer fallen, euch der Stadt Damaskus zu bemächtigen." Ist diesder Fall, dachte er, so wird gewiß der Sultan Salech Beibars den Auftrag geben,sie wieder zu erobern, woraus für diesen neue Gefahr entspringen wird. Er verkleidetesich daher als persischer Kaufmann, nahm seine Diener, vierzig Kameele mit Maarenbeladen und eine sehr schöne, junge Sklavin mit sich, reiste nach Damaskus und fliegim vornehmsten Khan ab. Am folgenden Morgen ging er in's Bad und zog ein sehrreich verziertes Kleid an, wählte die schönsten Maaren, die er mitgebracht hatte, herausund sagte zu seiner Sklavin:Wenn Naher mit dir allein ist, so mische Gift in seineSpeisen oder Getränke, du sollst dafür von mir und allen christlichen Fürsten königlichbelohnt werden." Als die Sklavin ihm zu gehorchen versprach, überreichte er ihr ein

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