Druckschrift 
4 (1841)
Entstehung
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Neunhundert

und

neun und sechzigste Nacht.

Die Genueser hatten aber einen ganzen Tag mit günstigem Winde voraus, so daßsie unangefochten den Hafen von Genua erreichen konnten. Sobald Rinhana MartinsRückkehr von Alexandrien vernahm, begab er sich an den Hafen, um ihn zu bewillkommnenund sich nach Djawan zu erkundigen. Martin stellte ihm die Gefangenen vor, die eraus Alexandrien mitgebracht, und überreichte ihm Djawan 6 Brief, in welchem er ihnbat, Beibars, den als Feind der Christen verhicßenen Mameluken, umbringen zulassen. Rinhana ließ sogleich die übrigen Gefangenen in verschiedene Kirchen undKlöster vertheilen, wo sie den härtesten Dienst versehen mußten; Beibars aber ließ ergefesselt in seinen Divan bringen. Schon lag er auf der Todesmatte, der Scharfrichterstand mit gezogenem Schwerte ihm zu Häupten und harrte nur noch eines Zeichens vomKönige, als Schiha, den, wie wir oben erzählt haben, Rinhana für seinen SohnDjewid hielt, in den Divan stürzte, dem Scharfrichter zurief:Halt ein!" und seinemVater sagte:Wer dir den Rath ertheilt, diesen Gefangenen zu tödten, ist dein Feind;Salech wird Alles aufbieten, um ihn zu befreien, und dir für ihn unermeßliche Schätzegeben; tödtest du ihn aber, so wird er um seinetwillen dich und dein ganzes Königreichverderben. Darum warte wenigstens vier Monate, bis du siehst, was Salech thunwill; es bleibt dir ja immer noch Zeit genug, ihn zu tödten." Rinhana schenkte diesen

Tausend und eine Nacht. IV.

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