Neunhundert und stebenundscchzigste Nacht.
er verbarg aber sein Vorhaben Jedermann, nur Othman sagte er: „Wenn ich bismorgen früh nicht bei dir im Schlosse bin, so lasse Nachforschungen wegen meineranstelle»; ich muß entweder den Aufenthaltsort der Räuber und Mörder entdecken, odersterben."
Martin und Djawan fanden cs diesen Abend nicht rathsam, ihre Leute aufBeute auszusenden, weil sie wohl vermutheten, daß Beibars wieder äußerst wachsamseyn würde; sie saßen daher bis Mitternacht beim Wein in Gesellschaft ihres HausherrnDjainal Eddin, einiger Räuberhauptleute und Priester. Die Bestimmung wollte aber,daß um Mitternacht Einer der Letzter» nach Hause ging und Djamal Eddins Haus-thüre offen ließ. Einige Augenblicke später kam Beibars vorüber und war sehr erstaunt,in einer so unsicher» Zeit zu dieser Stunde eine Hausthüre offen zu finden. Da erindessen Djamal Eddin kannte und ihn für einen frommen Muselmann hielt, trat erohne den mindesten Verdacht durch den Hof in den Saal, wo die ganze Gesellschaftnoch beisammen war, und noch ehe er Zeit hatte, sich zu fassen, rief Djawan, der ihnsogleich erkannte, Martin und seinen Leuten zu: „Ergreifet diesen Mann, es istBeibars, der größte Feind der Christen!" Djamal Eddin hielt ibm sogleich einbetäubendes Pulver unter die Nase, so daß die Räuber ohne Mühe ihn zu Boden werfenund fesseln konnten.
In der nächsten Nacht erzählte Sch eher fad folgendermaßen weiter:
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